Influencer Teil 4: Interview mit "MVluencer" Martin French

Martin French ist nicht einfach Wirtschaftsförderer im Landkreis Rostock. Der gebürtige Rostocker trägt die Botschaft 'MV kann eine Menge' über die Landesgrenzen hinaus - sogar international. Der diplomierte Wirtschaftspädagoge hat ein gutes Gespür für Trends, Innovationen und Potenziale. Und mehr noch, in seinen fundierten Beiträgen auf LinkedIn und Co. stellt er Herausforderungen vor und präsentiert gleichzeitig Lösungen – häufig disruptiv und perspektiverweiternd. Das kommt an!
In meinem heutigen Interview spreche ich mit Martin French über das Thema Influencer. Ich kann versprechen: Es wird anders als ihr erwartet! UND: Anders als ich erwartet habe!
Martin ich freue mich, dass wir heute über das Thema Influencer-Marketing sprechen. Doch bevor wir einsteigen, stell Dich einmal vor!
Gern! Ich bin 42 Jahre, verheiratet und habe zwei Kinder. Gebürtig bin ich aus der Hanse- und Universitätsstadt Rostock, heute wohnhaft im Landkreis Rostock. Ich habe Wirtschaftspädagogik studiert mit den Schwerpunkten Politik, Soziologie, Entrepreneurship, hierbei auch mit großem Interesse an betriebswirtschaftlichen und volkswirtschaftlichen Trends. Ich habe durch mein breit angelegtes Studium und Interesse bereits in vielen Arbeitswelten arbeiten dürfen, von Schule bis Verwaltung, von Universität bis Unternehmen.
Seit über sechs Jahren bin ich nun aktiv als Wirtschaftsförderer. Spannend, denn hier werden viele Arbeits- und Berufswelten zusammengeführt.
Welche Verbindung hast Du zum Thema Influencer-Marketing?
Ich selbst berichte über meine Aktivitäten in Mecklenburg-Vorpommern, Entwicklungen und Neuerungen. Ich bin aktiv auf LinkedIn, früher auch auf Xing und habe gesehen, welche Rückmeldungen zu meinen Beiträgen auf diesen Portalen kommen. Besonders, wenn ich Lösungsansätze präsentiere.
Ich habe dieses Wort kreiert, „MVluencer". Es gibt tatsächlich viele Influencer in MV, wenn ich an Annelie (Bänsch) von Ahoi denke aus Greifswald, oder Dich oder andere.
Letztlich sind für mich aber alle, die viel mit Menschen arbeiten und begleiten oder beraten Influencer. Sie beeinflussen andere. Das beginnt schon mit Beratungsgesprächen. Wenn man da gut vorbereitet ist, dann löst man beim Gegenüber immer etwas aus. Zusammengefasst: Für mich ist es nicht immer der digitale Influencer über YouTube oder so, sondern es geht beim Influencing immer auch um Werte, die man vermittelt.
Ich bekomme rückgemeldet, dass bei mir Influencing nicht einfach ein Produkt oder Prozess ist, sondern oftmals die Verbindung mit der Region, mit den Menschen in der Region – und speziell bei Mecklenburg-Vorpommern: Was läuft gut? Was muss noch gemacht werden?
„…es geht beim Influencing immer auch um Werte, die man vermittelt."
Beeinflussen bedeutet letztlich heruntergebrochen, ich setze eine Meinung in die Welt bzw. einen Impuls. Aber Influencing, das richtig gut ist, versucht aus meiner Sicht auch zu informieren und Gestaltungsspielräume in einen Dialog zu überführen. Themen werden nicht nur gut dargestellt, sondern wir bewegen Menschen dazu, dass sie sich als pro-aktiver Teil der Transformation sehen und diese so mit angehen – quasi im Sinne „guter Lobbyisten".

Foto: Tom Boshold
Du hast es schon angesprochen: Influencer sind für Dich nicht nur online aktiv? Gehören online und offline für Dich zusammen?
Häufig wird Influencertum mit Produktvorstellung gleichgesetzt. Viele wollen, auch wenn sie es nicht zugeben, eine gewisse Followerschaft sammeln für etwas. In der Regel sind das Produkte.
Es gibt auch Influencerinnen, wie Hella Gabbert, die seit Jahren Mädchen und Jungs für den Pferdesport begeistert. Irgendwann beginnen diese Influencer Produkte zu präsentieren. Da sehe ich mich zum Beispiel eher nicht. Ich sehe mich als jemanden, und daran fehlt es bei Influencern oft, der Transformationsentwicklungen positiv mit beeinflusst. Transformationsfähigkeit pushen über Influencing finde ich einen ganz wichtigen Punkt. Und es gibt nicht ohne Grund auch Corporate Influencer, also Unternehmens-Influencer.
"Ich freue mich total, wenn Menschen auf mich zukommen und mir Rückmeldung geben zu meinen Beiträgen auf LinkedIn und Co. à la „Du zeigst Lösungen und Wege in einer komplexen Welt UND Du zeigst, was in MV vorangeht".
Um auf die Frage zurückzukommen: Ich bin überzeugt, dass wir im ländlichen Raum durch digitale Tools überall dort hinkommen, wo Internet und Infrastruktur vorhanden sind. Du kommst aber nicht drum herum, die Dinge nochmal zu erklären, indem Du analog mit den Menschen sprichst, quasi „hybrides Influencing". Und ich glaube, das ist das, was am Ende authentisch macht. In der klassischen Definition bin ich wahrscheinlich kein Influencer, sondern eher ein Transformations-Influencer oder Meinungs-Influencer.
Also siehst Du Influencing nicht nur auf Produkte abzielend, sondern Influencer sollten auch eine Botschaft haben?
Der Vorwurf an viele Influencer und ich finde durchaus zu Recht ist, dass sie irgendwann die Komplexität ihrer Tätigkeit nicht verstehen. Beispiel: Du bist Sport-Influencer geworden und sagst „Sport ist wichtig"! Möglicherweise nach einem Infarkt oder weil Du Übergewicht hattest. Du beginnst Werbung zu machen, z.B. für Smart Watches. Diese Smart Watches haben aber auch etwas negatives, nämlich die ständige Selbstregulierung und -optimierung. Und die ist auch nicht ausnahmslos gut. Dieses komplexe Denken, das fehlt mir oft. Auch wenn ich es verstehen kann, die Leute sind angetrieben von Likes und Followern, darunter leidet dann oft die Qualität der Botschaft. Dann sage ich: Lieber ein paar Botschaften weniger, dafür „inhaltlicher".
Jemanden zu beeinflussen ist ja auch gar nicht nur positiv, es kann auch negativ sein. Viele wollten am Beginn ihrer Influencer-Karriere vielleicht etwas Gutes, reflektieren sich dann aber zu wenig über die Botschaften.
Politiker, die auf vielen Social Media-Kanälen aktiv sind, sind letztlich auch nichts anderes als Influencer. Ein Influencer sollte nicht nur ein Produkt oder eine Dienstleistung präsentieren, sondern auch ein Motto. Purpose würde man dazu sagen. Für mich waren Mahadma Ghandi, Martin Luther oder Mutter Theresa Influencer, ohne zu philosophisch zu werden. Richard David Precht und viele ähnliche Personen sind auch einflussnehmende Meinungsbildner.
"Ich persönlich will zum Denken anregen, zum anders denken, zum um die Ecke denken, zum komplexer denken."
Was ich mir von gewissen Influencern wünsche ist, dass die sich ab einer bestimmten Reichweite ihrer Wirkungsmacht bewusst werden und dass sie dem technologischen und gesellschaftlichem Fortschritt Folge leisten und sich selbst immer wieder hinterfragen. Sie sollten sich informieren, aus der eigenen Blase rauskommen und alle Seiten des Produkts bzw. ihres Themas präsentieren. Sonst sind es am Ende für mich nichts weiter als totale Werbemenschen.

Foto: Tom Boshold
Was kommt dir bei Influencing für MV in den Sinn?
Ich glaube es gibt eine Menge Leute, die Lust haben, sich an der Transformation, an den Veränderungen zu beteiligen – in welcher Form auch immer. Das Selbstbild von MV muss dafür aber nach innen und nach außen noch viel stärker positiv diskutiert, untersetzt und kommuniziert werden.
Und das passiert die letzten Jahre immer mehr, z.B. durch die Gründungswerft. Oder mit Leuten, die als Studierende von außen kommen und wissen, was in MV alles toll ist. Das wissen auch immer mehr die Einheimischen. Wir sind nicht einfach nur Platz 16 der Bundesländer oder der „arme Nordosten" Deutschlands. Wir sind Tourismusland Nummer 1, abwechselnd mit Bayern. Wir haben eine der höchsten erneuerbaren Energiequoten. Wir haben mit Rostock Platz 7 in einem europaweiten Ranking als lebenswerteste Stadt, gleich nach Stockholm oder Kopenhagen. Da sehe ich noch viel Potenzial.
Auch dass wir nicht nur Menschen aus MV als Influencer voranbringen, sondern auch Menschen von außen die wir einladen, uns zu zeigen, was wir alles hier haben, wie Food-Influencer, Energy-Influencer, Business-Angel-Influencer, die einfach mit dem Außenblick auf unser Land gucken: „Wir haben in MV alle Voraussetzungen für ein Reallabor der Innovationen", wie ich immer so schön sage.
Mit den landwirtschaftlichen Flächen haben wir alle Optionen für Smart Farming, wir haben alle Potenziale für Green Energy Transformation. Bei der Digitalen Transformation sind wir auf dem Weg. Bei der Erreichbarkeit ländlicher Räume ist noch viel zu tun aber auch hier können wir ein Role Model sein. Da gibt es viele Beispiele, die gut laufen. Wir haben ganz viel Transformationserfahrung durch die Wende und andere Umbrüche, politisch, gesellschaftlich und bezogen auf Branchen. Wir müssen uns unserrer tollen Transformationsfähigkeit einfach mehr bewusst werden, da helfen eben auch Influencer.
"Wovor ich mich verwehre, ist der 25-jährige Hipster, der einfach nur einen Hoodie anhat und Werbung macht für Tesla, Adidas und Co. Ich sehe Influencer wesentlich komplexer."
Wir können viel mehr Role Models aufrufen. Wie den integrierten Menschen mit internationaler Biographie, den Senior, der sich fit macht mit seinem Smartphone. Der Schüler, der sich nicht mehr auf die Straße klebt, sondern zeigt, dass man mit Schülerfirmen oder Engagement im Verein auch etwas erreichen kannoder der andere junge Menschen motiviert, ihre Schule abzuschließen.
Influencing bietet aus meiner Sicht riesengroße Chancen: Unser Tourismusmarketing kann viel mehr Influencing gebrauchen, sowohl interne coole Leute, wie Hoteliers, die bekannt sind im Land und prämiert. Oder Robert Dahl – ist für mich auch klar ein Influencer, auch wenn er sich vermutlich selbst nicht so bezeichnen würde. Oder Unternehmenschefs von Energieunternehmen wie Thomas Murche von der WEMAG. Ich wünsche mir ein anderes, positiveres und gestaltendes Selbstbild. Damit fällt und steht alles. Und MV kann auf viele Dinge stolz sein.
Du hast jetzt schon die Vielfalt von Influencing aufgezeigt. Üblicherweise gehen Unternehmen zu Agenturen und suchen dort jemanden. Wie würdest Du an die Sache rangehen, wenn wir Influencer für MV suchen?
Einer der bekanntesten Influencer für MV ist aus meiner Sicht Marteria, besonders für Rostock. Der schafft aus meiner Sicht Authentizität. Er zeigt, wie wir hier ticken.
Authentizität ist ein Begriff, der aus meiner Sicht beim Influencer-Thema extrem wichtig ist.
Für mich sind auch smarte Unternehmer, die gut führen Influencer. Sie selbst würden sich nicht so bezeichnen und sicher ist es ihnen auch egal. Aber sie transportieren etwas, neue moderne Arbeitswelten, Diversität, Nachhaltigkeit und vieles mehr.
Wenn wir beispielsweise Mobilität betrachten. Es geht nicht darum, den Verbrenner 1:1 gegen ein elektromobiles Fahrzeug auszutauschen. Es geht darum, Mobilität komplett neu zu denken. Muss ich zwingend für diese Strecke ein Auto nehmen oder kann es auch das Rad sein? Da brauchen wir mehr Influencer, die weniger Schwarz-Weiß-Botschaften senden.
Stehen wir uns selbst im Weg, weil wir nur das Schlechte in MV sehen und denken, wir haben Influencing nicht verdient und haben nichts zu bieten?
Influencing ist komplex und wir sollten auch Herausforderungen nicht verschweigen und schönreden. Warum soll ein Unternehmensinhaber nicht auch mal in einem Corporate Podcast über ein Insolvenzverfahren aufklären und transparent berichten?
Es gibt Studien, die belegen, dass Komplexität in der Gesellschaft und Unternehmen beim Menschen Führungspersönlichkeit erfordert, die diese Komplexität entzerren, damit man wieder in den Sicherheitsmodus geht. Die Menschen ziehen sich ansonsten immer mehr in ihre vermeintlich sicheren Strukturen zurück. Ich glaube, je mehr man sich der Komplexität bewusst wird und diese pragmatisch aufdröselt, desto besser. Und das können Influencer leisten und zu Lösungen beitragen.
Ich glaube, je mehr man sich der Komplexität bewusst wird und diese pragmatisch aufdröselt, desto besser. Und das können Influencer leisten und zu Lösungen beitragen.
Eine der größten Aufgaben unserer Zeit ist es wohl, die positiven Beeinflusser unserer Zeit, zusammenzuführen. Helmut Schmidt war für mich so ein Mensch aus politischer und gesellschaftlicher Sicht, der das gut konnte.
Hinzu kommt, viele Produkte beeinflussen nicht unsere Gewohnheiten und machen uns z.B. zu einem gesünderen Menschen, sie erfüllen einen kurzfristigen Bedarf. Und so wird Influencing aus meiner Sicht gefährlich und potanzialbehaftet zugleich, wenn es nicht dialogisch reflektiert wird.
Nehmen wir Julia Gwinn, Fußballerin von Bayern München. Neben tollen Reichweiten weist sie auch auf besondere Themen hin, wie die größere Gefahr von Frauen für Kreuzbandrisse und Frauengesundheit. Sie ist Botschafterin und Influencerin und motiviert andere Frauen und Mädchen, sich für Fußball zu begeistern und professioneller damit zu befassen. Sie hat aber auch andere Aspekte. Und dass sie dann, das will ich gar nicht in Abrede stellen, Sponsoren hat, das finde ich völlig okay. Und es gibt ja durchaus auch viele Influencer, die Marken rauskicken, mit Blick auf ihren eigenen Wertekanon.
Influencing präsentiert noch viel zu oft eine rosarote Welt. Product-pushed influencing ist was anderes als purpose-pushed influencing!
Schau Dir nochmal das Beispiel Annelie Bänsch aus Greifswald an, die das Storytelling für ihre Hansestadt auf ein neues Level gehoben hat. Greifswald hat so viel zu bieten: Junge Stadt, Universitätsstadt, tolle kleine Gastronomie-Ideen, Hafeninfrastruktur, Medizin- und Forschungscluster. Wenn man es wie hier dann schafft, Purpose und Products reflektiert in Storytelling zu verpacken und Menschen und Unternehmen bekannter zu machen, dann ist das cooles, authentisches Influencing.
Hast Du Influencer, denen Du folgst?
Ich folge weniger Influencern, ich folge smarten Unternehmen. Als Beispiel möchte ich Vaude nennen. Sie gehen weg von immer neu produzieren hin zu reparieren. Oder Fjällräven aus Schweden. Oder Patagonia, die ihre Gewinne nicht mehr in irgendwelche Aktienstrukturen an Shareholder geben, sondern in eine Stiftung. Diese Stiftung nutzt das Geld auch für Weiterentwicklungen des Unternehmens, aber eben auch für gesellschaftliche Zwecke, wie z.B. Baumpflanzungen. Das sind Themen, die mich umtreiben und denen ich gerne folgen.

Foto: Tom Boshold
Hast Du abschließend noch etwas, was Dir beim Thema Influencing wichtig ist?
Jede Krise führt dazu, dass Menschen in der Unsicherheit Sicherheit suchen. Für mich als Pädagoge interessant, war in diesem Zusammenhang u.a. die Shell-Studie. Sie hat nachgewiesen, dass weniger die Eltern in Nicht-Krisen-Zeiten Vorbild in der Berufsorientierung sind, sondern Freunde oder berühmte Persönlichkeiten. In Zeiten von Krisen sind es aber wieder die Eltern, der eigene kleine Kreis - auf der Suche nach Sicherheit. Das heißt nichts anderes, als das Eltern bzw. die Familie die wichtigsten „Werte-Influencer" unser Zeit sind und bleiben.
Bei klassischen, bekannten Influencern ist nicht zu vergessen, dass Influencer in der Öffentlichkeit stehen. Und da bekommt man auch Gegenmeinungen. Ein guter Influencer nimmt das auf, lässt neue Meinungen zu, reflektiert Produkte und Entwicklungen.
Influencer sollten zudem aus meiner Sicht nicht beeinflussen im Sinne von „Du musst das machen, was ich Dir sage oder du musst das so sehen, wie ich es sehe". Gute Influencer regen zum Denken an: Schaut mal es gibt die Perspektive und die Strömung und den Verein, und nicht nur konsumieren oder jammern sondern mitgestalten und machen. Der „arabische Frühling" als Beispiel ist v.a. durch soziale Netzwerke wie Facebook und Co. entstanden und eben durch Influencing. Es haben sich aber viel zu wenige Gedanken gemacht: Was kommt danach? Wie sehen neue Formen von Gesellschaft aus?
"Ich wünsche mir den Mittelweg zwischen business oder product driven influencing und purpose influencing.
Beispiel Nachhaltigkeit: Du musst nicht jeden Tag 10.000 Schuhe aus der Fabrik schieben, obwohl ja Konsum gewünscht wird, wir können Nachhaltigkeit und Konsum verbinden, z.B. mit Reparaturen, Wirtschaftskreisläufen und Co. Influencer können sich hier auch für eine andere Art des Konsums und somit des Wirtschaftens einbringen.
Danke Martin für das Interview und die neuen und horizonterweiternden Prespektiven, die Du mit uns teilst!
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- Wirtschaftsförderung Landkreis Rostock
- GREATER Rostock
- Influencer werden - So klappt's mit der Selbstständigkeit - Beitrag von Gründungswerft
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Judith Kenk – Die Vernetzerin
Judith Kenk hilft Business-Frauen dabei, ein Netzwerk aufzubauen, das stetig Empfehlungen bringt, ehrliches Feedback und echten Support. 2017 gründete sie das Wirtschaftsnetzwerk Netzwerk Seenplatte und baute es innerhalb von sechs Jahren auf über 90 Mitglieder auf. Unter dem Namen "Die Vernetzerin" gibt Judith Kenk ihr Wissen rund um Netzwerk-Aufbau an Business-Frauen weiter – auf Instagram, auf LinkedIn und in ihrem Newsletter. Ihr erstes Buch, "Der Netzwerk-Kompass für Frauen", erscheint im Spätherbst 2026.